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Chemie mit Charakter: Diese Arbeitgebermarken bringen ihre Werte zum Leuchten
Branchen Brands 2. April 2025

Chemie mit Charakter: Diese Arbeitgebermarken bringen ihre Werte zum Leuchten

Die Chemiebranche steht vor einigen Herausforderungen. Der Fachkräftemangel spitzt sich zu – bis 2030 könnten rund 28.000 Stellen unbesetzt bleiben. Gleichzeitig fordern Themen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung und neue Regulierungen hochspezialisierte Fachkräfte. Wer hier bestehen will, braucht mehr als nur innovative Produkte: Eine starke Arbeitgebermarke wird zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

In ihrem neuen Storytellingreport Chemie 2025 hat die Berliner Agentur Mashup Communications untersucht, wie die größten Chemiekonzerne Deutschlands Talente für sich gewinnen – mit Geschichten, die Einblicke geben, Vertrauen schaffen und Lust auf den Arbeitsalltag machen. Die Herausgeberinnen Miriam Rupp und Nora Feist präsentieren alljährlich die stärksten Arbeitgebermarken verschiedener Branchen und zeigen detailliert auf, was das Employer Branding der Sieger erfolgreich macht.

Ranking der stärksten Arbeitgebermarken unter den zehn umsatzstärksten deutschen Chemiekonzernen.

Henkel, Bayer & BASF: So funktioniert Employer Branding mit Substanz

Mit einem klaren Purpose, authentischen Stimmen aus dem Arbeitsalltag und visueller Kraft überzeugt Henkel auf ganzer Linie – und sichert sich damit Platz 1 im Ranking. Der Claim „Dare to make an impact?“ ist hier nicht nur Marketing, sondern Programm. Mitarbeitende erzählen in Interviews und Podcasts, wie sie Innovation und Nachhaltigkeit konkret mitgestalten.

Auch Bayer punktet auf Rang 2 mit einem starken Wertefundament, das durch persönliche Geschichten auf der Karriereseite greifbar wird. Und BASF zeigt unter dem Motto „The power of connected minds“, wie wichtig Zusammenarbeit und Innovation für eine nachhaltige Zukunft sind.

Authentische Geschichten von Angestellten ziehen neue Talente an. Die Karriereseite von Henkel.
Authentische Geschichten von Angestellten ziehen neue Talente an. Quelle: Henkel

Storys statt Slogans: Warum echtes Erzählen entscheidend ist

Ob Labor, Leitstand oder Laptop – die Geschichten, die wirklich hängen bleiben, kommen von den Menschen hinter der Marke. Genau das heben die Top-Performer im neuen Report hervor. Sie bieten keine Hochglanzfassaden, sondern echte Einblicke in Berufsfelder, Teams und individuelle Entwicklungsmöglichkeiten. Storytelling ist dabei das perfekte Mittel, um die Werte einer Firma authentisch nach außen zu tragen, wie Herausgeberin und Geschäftsführerin Nora Feist erläutert:

„Unternehmenswerte und Visionen entfalten ihre Wirkung erst, wenn sie durch echte Geschichten zum Leben erweckt werden.“

Nora Feist, Geschäftsführerin Mashup Communications


Was steckt hinter dem Ranking?

Für den Report wurden die Karriereseiten der zehn umsatzstärksten Chemiekonzerne Deutschlands unter die Lupe genommen. Bewertet wurde anhand von sechs Kriterien: Vision, Werte, Unique Employment Proposition (UEP), Storys, visuelle Gestaltung und Sprache. Maximal konnten 40 Punkte erreicht werden – eine strukturierte Momentaufnahme davon, wie stark eine Arbeitgebermarke aktuell nach außen strahlt.

Wer mehr erfahren will …

… lädt sich am besten direkt den vollständigen Report runter. Darin wird aufgezeigt, wie die Top-Player der Branche ihre Employer Brand aufbauen – und was daraus für die Strategie in anderen Unternehmen mitgenommen werden kann.

👉 Hier geht’s zum kostenlosen Download des Chemie-Reports 2025

Noch mehr Insights über das Employer Branding bei den zwei ersten Plätzen, Henkel und Bayer, gibt es in den zwei Folgen des Mashup-Podcasts „Praxis Talk Brand Storytelling“ mit spannenden Gästen aus beiden Firmen.



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